
Die Talentschmiede dauert insgesamt 1 Jahr
1. Mentorenprorgamm
Die erste Säule bildet ein Mentorenprogramm. Hier steht der persönliche und regelmäßige Austausch zwischen Mentor und Stipendiat im Zentrum. Mentoren sind erfahrene Funktions- und Mandatsträger vor allem auf Landes- und kommunaler Ebene.Jeder Mentor betreut jeweils ein Nachwuchstalent, um praktische politische Erfahrungen zu vermitteln und Ratschläge zu geben. Die Teilnehmer sollen auch die Arbeit des Mentors vor Ort kennenlernen. Wichtig ist dabei, dass sich die Mentoren der Anforderungen an sie selber bewusst sind: Sie sollten sich ausreichend Zeit für den Stipendiaten nehmen.
2. Seminarprgramm
Die zweite Säule der Nachwuchsförderung bildet das Seminarprogramm. Die Nachwuchstalente werden sowohl inhaltlich als auch in ihren persönlichen Fähigkeiten weitergebildet. Ein möglicher Aufbau könnte 4 verbindliche Wochenendseminare vorsehen. Dabei steht übergreifend für alle 4 Wochenendseminare das zentrale Thema:
Immer auf dem Sprung: Flexibilität als Zauberwort in der modernen Arbeitswelt
Dieses Thema erlaubt die verschiedensten inhaltlichen sozialpolitischen Facetten zu thematisieren: Leiharbeit, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Mitarbeitermitbestimmung, gerechter Lohn, Rente, (Arbeits-)Gesundheit, Mitarbeiterkapitalbeteiligung, Finanzmarktkrise.
Dem Seminarprogramm wird ein reales Szenario zugrunde liegen. Wir orientieren uns an den aktuellen politischen und thematischen Herausforderungen, die von der CDA gesehen werden. Eine spezifische Kampagne zum zentralen Thema „Immer auf dem Sprung: Flexibilität als Zauberwort in der modernen Arbeitswelt“ soll konkret geplant und umgesetzt werden. Dies erleichtert den Einstieg der Teilnehmer ins Programm.
Die Teilnehmer werden in 3-4 Gruppen unterteilt. Durch die Aufteilung soll Wettbewerb zwischen den Gruppen entstehen sowie Pluralität der Lösungsansätze gewährleistet werden. Generell steht die praxisorientierte Vermittlung von Erkenntnissen im Vordergrund. Deswegen werden die Präsenzveranstaltungen den Charakter von Workshops haben. Die Präsensveranstaltungen sollen durch Online-Seminare flankiert werden. Dieser blended learning Ansatz hilft bei der Vorbereitung der Workshops, aber auch der Vertiefung von Inhalten und Übungen.
Die Teilnehmer sollen sich in einem eigenen Netzwerk vernetzen und die Arbeit bspw. über Internetforen (sog. Wikis) organisieren und ständig begleiten. Das erhöht nicht nur das Teamgefühl, sondern gewährleistet ein kontinuierliches und verbindliches Arbeiten.
3. Freiwilliges Praktikum
Im Rahmen der dritten (freiwilligen) Säule, des Praktikantenprogramms, sollen den politischen Nachwuchskräften mittels eines Praktika-Angebots ein Einblick in die politische Arbeit der CDA, CDA-nahen Organisationen sowie der Mandats- und Funktionsträger der Arbeitsnehmergruppe im Bundestag ermöglicht und weitere praktische Erfahrungen vermittelt werden. Die Art des Praktikums und die damit verbundenen Tätigkeiten werden individuell festgelegt. Dabei wird Rücksicht auf Beruf oder Ausbildung der Teilnehmer genommen. An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich erwähnt, dass die Praktika unabhängig vom jeweiligen Mentor laufen.